Meine Kunstwerkstatt

 

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Europa (Ikonenverzeichnis-Nr.: XXX)

 

Während meines Volontariats bei der Antiquitäten Zeitung wurde ich im Katalog der Ausstellung „Antike Welten“ auf eine Schale aus Großgriechenland / Tarent aufmerksam, die heute im Kunsthistorischen Museum, Wien, aufbewahrt wird. Sie Zeigt in Rotmalerei die Phönizische Prinzessin Europa, wie sie vom weißen Stier übers Meer nach Kreta getragen wird. Das Bild, das ich als ein gelungenes Symbol für die Einheit Europas ansehe, inspirierte mich zu meiner ersten Pinax im pompejanischen Stil. Wie es das Original auch andeutet, ist der nackte Körper Europas nur durch ein transparentes Kleid verhüllt. Das Wellenfries des Randes deutet das Meer in gelungener Weise an.

 

1998 in München. Eitempera auf Holz, 30 x 30 cm.

 

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Mein Wappen (Entwurf von 1995/96)

 

Schon während meiner Schulzeit im Gymnasium begann ich, mir selbst ein Wappen zu entwerfen. Daraus hat sich der Doppeladler des Heiligen Römischen Reiches auf der Helmzier erhalten.

Auch schon früh, nämlich 1978, kam das rote Georgkreuz hinzu, das sich auf meinen Vornamen bezieht. Die Felder erklären meine Herkunft aus der Familie Glonner (väterlicherseits) und Popp (mütterlicherseits.

Im ersten Feld steht der Diamant für die Bedeutung des Namens „Glonner“ aus ahd. gluna = rein, sauber (daher der Name einiger Bäche in Bayern und auch in der Schweiz). Der Zaun steht für das alte Wort „gehai“ oder „kail“, was „umzäunt“ bedeutet. Mein Urgroßvater Marinus Glonner stammte aus dem Kails-Hof bei Moosrain nördlich vom Tegernsee.

Im zweiten Feld sind die Wappen von Reichersbeuern und Tegernsee zusammengefasst. Die Familie Glonner stammte ursprünglich aus Reichersbeuern, ich selbst wurde in Tegernsee geboren.

Im dritten Feld steht das IHS für den Mangel-Hof in Altwiessee, woraus mein Großvater Georg Glonner stammt. Das Monogramm ist dort Giebelzier. Außerdem steht es für meinen Beruf als Theologe.

Das vierte Feld schließlich ist ein Wappen, wie ich es einmal für die Familie Popp gesehen habe, kombiniert mit dem Löwen von Zeil am Main, da mein gegen 1900 nach München gezogener Urgroßvater Siegfried Popp von dort stammte.

 

1995/96 in München. Plakatfarben auf Papier, 21 x 29,7 cm.

 

 

 

 

 

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